THEMEN

THEMEN FÜR COBURG

Coburg ist schön und die Menschen leben gerne hier. Trotzdem steht Coburg vor vielen Herausforderungen. Wir wollen Coburg fit für die Zukunft machen. #GEMEINSAM mit meinem Team und parteiübergreifend allen, die mitarbeiten wollen, können wir Coburg weiterentwickeln. COBURG kann mehr!

Hier stellen wir Ihnen unsere Standpunkte zu den wichtigsten Themen vor.

Thomas Apfel, OB-Kandidat PRO Coburg

ARBEITSMARKT

Coburg ist ein äußerst attraktiver Standort, an dem sich Global Player, Hidden Champion, Handwerker und Dienstleister gleichermaßen wohlfühlen. Günstige Lebenshaltungskosten bei gleichzeitig hohem Niveau in vielen Lebensbereichen sind dafür der Garant. Um diese Situation zu erhalten, sollten wir mit den benachbarten Landkreisen und Städten ein gemeinsames Konzept „PRO Wirtschaftsregion“ initiieren. Schon lange existiert in Deutschland ein Wettbewerb der Regionen, der Anlass sein sollte Wirtschaftsförderung neu und größer zu denken. Die starke Region Nordbayern-Südthüringen bietet tolle Bildungs-, Freizeit- und Kulturangebote, eine hervorragend aufgestellte Pflegelandschaft, Gewerbeflächen, Fachkräfte und die Infrastruktur, die Betriebe für eine Ansiedlung oder einen Ausbau brauchen­­.

GLOBE / LANDESTHEATER

Unser Landestheater muss als wichtigste kulturelle Einrichtung weit und breit erhalten bleiben. Als Stadt werden wir die Kosten in Zukunft nicht alleine schultern können. Eine zukunftsfähige, solide Finanzierung kann nur durch eine beständig höhere finanzielle Beteiligung des Landes erreicht werden. Gemeinsam mit den politisch Verantwortlichen vom Rennsteig bis Bamberg und von den Hassbergen bis Bayreuth will ich eine „Allianz PRO Landestheater“ schmieden, um die Staatsregierung davon zu überzeugen. Die Forderung nach einer einseitigen Beteiligung des Landkreises ist aus meiner Sicht der falsche Ansatz,  nicht zielführend und politisch nicht durchsetzbar. Für das Globe müssen wir ein sinnvolles Konzept entwickeln, wie es nach dem Interim des Landestheater realistisch genutzt werden kann.

GÜTERBAHNHOF / SCHLACHTHOF

Von der ISEK-Grundidee eines Bandes für „Wissenschaft, Technik und Design“ ist in der Zwischenzeit wenig übrig geblieben. Das Globe, die Pakethalle, ein Parkhaus und weitere Planungen wurden im Stadtrat verabschiedet. Die übrigen Flächen sollten nun dem ursprünglich angedachten Zweck zugeführt werden. Die letzte große Entwicklungsfläche inmitten Coburgs muss ein Schmelztiegel für Hochschule und Stadt werden. Hier haben wir die Chance, mit städtischer und staatlicher Unterstützung  in unmittelbarer Nähe zur Hochschule & innenstadtnah Innovationskraft, Erfindergeist und Unternehmertum zu bündeln und z.B. im Bereich Automotive zukunftsweisende Projekte anstoßen. Dafür bedarf es eines Gesamtkonzepts „PRO Güterbahnhof“, das auch die (Nach)nutzung der Veranstaltungsstätten im Fokus hat.

INNENSTADTKONZEPT / INNENSTADTENTWICKLUNG

Unsere Innenstädte werden sich zeitnah deutlich verändern. Lebensqualität, Nachhaltigkeit und ökologische Gesichtspunkte werden die weitere Entwicklung bestimmen. Während immer mehr Technik unseren Alltag bestimmt, wird die Innenstadt eine neue emotionale Bedeutung als „Wohlfühl-Wohnzimmer“ bekommen. Wir müssen es schaffen, im Gesamtplan „PRO Innenstadt“, z.B. mit flächendeckendem WLAN,  technische Voraussetzungen für Innovationen anzubieten und gleichzeitig die Bereiche Gastronomie, Kultur und Aufenthaltsqualität, die immer wichtiger werden, zu stärken.  Neben der Förderung des stationären Einzelhandels muss die Nahversorgung in der Innenstadt ausgebaut werden. Z.B. ist ein fußläufig zu erreichender  Supermarkt Grundvoraussetzung für selbstbestimmtes Wohnen bis ins hohe Alter.

KLIMA

Die Ressourcen unserer Erde sind begrenzt und das verpflichtet zu einem verantwortungsbewussten Umgang mit Rohstoffen und Energie. Frei von jeglicher Hysterie,  durchdacht und konsequent müssen Verwaltung und städtische Betriebe „PRO Umweltschutz“ handeln, planen und Vorbild sein. Städte wie Tübingen machen vor, was man über Parteigrenzen hinweg erreichen kann. Als Oberbürgermeister werde ich für ein Coburger Klimaschutzkonzept kämpfen, das beweist dass Umweltschutz und Wirtschaft(lichkeit) keine Gegensätze sind. Darüber hinaus sollten wir sinnvolle Umweltinitiativen unterstützen, Aufklärungsarbeit leisten und auch unsere heimische Wirtschaft in diesem Bereich fördern. Mittelfristig ist ein CO2-neutrales Coburg mein Ziel. Ein erster Schritt wäre ein Konzept für eine plastikfreie Stadt.

KLINIKUM / KRANKENHAUS COBURG

REGIOMED muss als Klinikverbund in kommunaler Hand und Coburg sein Zentrum bleiben. Das wird erhebliche finanzielle Anstrengungen bedeuten und setzt voraus, dass die politisch Verantwortlichen ihr Kirchturmdenken beenden und zukünftige Entscheidungen in professionelle Hände legen. Ein Gesamtkonzept „PRO REGIOMED“, das die breite Versorgung auf hohem medizinischem Niveau sicherstellt und gleichzeitig wirtschaftliches Handeln gewährleistet muss her. Ein Job für Profis – nicht für gewählte Quereinsteiger. Angedachte Investitionen wie ein Neubau in Coburg müssen auf ihre Nachhaltigkeit und die (finanziellen) Konsequenzen für den gesamten Verbund hin untersucht werden. Bei allen Überlegungen muss die Steigerung der Qualität in der klinischen Versorgung der gesamten Region oberstes Ziel sein.

#MEINCOBURG2030

#MeinCoburg2030 sehe ich als Modellstadt für das Zusammenleben aller Generationen in einem attraktiven innerstädtischen und zugleich naturnahen Umfeld. Als Teil einer starken Region, die sich nachhaltig entwickelt hat. Tolle Jobs und hohe Familienfreundlichkeit sprechen dafür, sich lieber in Coburg als in einer Großstadt anzusiedeln und zu bleiben, denn aufgrund des reichen sozialen und kulturellen Angebots macht es Spaß, in Coburg Familien zu gründen und alt zu werden.

MOBILITÄT DER ZUKUNFT

Mehr Mobilität bei weniger (PKW-)Verkehr muss das Ziel eines richtungsweisenden Konzepts  „PRO Zukunftsmobilität“ sein. Das Fundament sind der Ausbau und eine bessere Verzahnung des ÖPNV und die Erweiterung des Radwegenetzes. Car-Sharing Angebote oder ein Park-and-Ride System könnten folgen. Als ersten Schritt hin zu einem mittelfristig allgemein kostenlosen ÖPNV schlage ich vor, dass unsere Senioren alle Stadtbusse unentgeltlich nutzen können.

Coburg braucht wieder strategisches Zukunftsdenken, das über die Legislatur hinausgeht. Alternative Antriebe, autonomes Fahren und das Mobilitätsverhalten der nächsten Generation, werden die Automobil(zuliefer)industrie und damit auch unsere Region zeitnah verändern. Betroffene aller Bereiche müssen zusammen mit politischen Vertretern der Region, Land und Bund rasch an einen Tisch, um Risiken zu benennen, Chancen auszuloten und Lösungen zu finden.

MEHR BÜRGERFREUNDLICHKEIT

Sich in der meist knappen Freizeit mit den Mühlen der  Bürokratie oder mit Schreiben in kaum verständlichem Amtsdeutsch auseinandersetzen zu müssen und stundenlang vor dem Bürgerbüro zu warten, ist nicht mein Anspruch an eine bürgernahe Verwaltung. Eine breit angelegte Initiative „PRO Service“, mit mehr Personal in den Kundenbereichen, Bescheiden in leichter Sprache und einem Ausbau der bereits existierenden digitalen Angebote, ist hier mein Ziel. 

SPORTFÖRDERUNG

Die Arbeit der ehrenamtlich engagierten Mitglieder in unseren Vereinen ist mit Geld nicht aufzuwiegen. Gerade Kinder und Jugendliche lernen hier soziale Kompetenzen und Verantwortung einer Gruppe gegenüber. Das spart dauerhaft Kosten im Bereich der Jugend- und Sozialhilfe. Ehrenamtliches Engagement hat Anerkennung verdient – nicht nur moralisch und mit warmen Worten sondern auch finanziell. Mit meiner Initiative „PRO Vereine“ will ich die städtische Sportförderung so anpassen, dass sich die Ausbilder gewürdigt fühlen, und gleichzeitig unsere Vereine ihre herausragende Arbeit ohne Existenzängste fortführen können. Ein Vereins-Service-Büro, angegliedert an das Sportamt, könnte die Vereinsführungen mit bezahlbaren Dienstleistungen bei der immer größer werdenden Bürokratie zusätzlich entlasten.

STÄRKUNG DER REGION

Nur als starke Region gelingt es uns die Herausforderungen der Zukunft gemeinsam zu meistern. Eine kreisfreie Stadt wie Coburg lebt auch von und mit den Gemeinden, die sie umgeben – und natürlich auch umgekehrt. Ich trete daher für eine enge Zusammenarbeit mit den benachbarten Landkreisen und Kommunen ein. Im Wettbewerb um Arbeitsplätze, qualifizierte Fachkräfte, Fördermittel, Bildung und Entwicklung kann man sich, auch als Oberzentrum, Kirchturmdenken nicht mehr leisten. „PRO Region“ heißt für mich, die Chancen, die wir als attraktive Wirtschafts-, Bildungs-, Kultur- und Tourismusregion haben, konsequent zu nutzen, indem wir Förderungen und interkommunale Zusammenarbeit in diesen Bereichen neu denken und bereits existierende Strukturen sinnvoll und zielführend ausbauen.

POLITISCHE ZUSAMMENARBEIT

Die Aufgabe des neuen Stadtoberhauptes wird es sein Brücken zwischen den Menschen zu bauen, bestehende Gräben zum Wohle unserer Stadt wieder zu schließen und mit den Menschen gemeinsam die wichtigsten Herausforderungen anzugehen.
Als Redakteur und Moderator – später dann als Redaktions- und Studioleiter, bin ich Radio EINS auch nach dem Volontariat treu geblieben. In den 20 Jahren bei Radio EINS habe ich einen tiefen Einblick in die Lokalpolitik erhalten, nicht nur in Coburg sondern eben auch in den Nachbarlandkreisen.
Und was vielleicht noch wichtiger ist: Als Journalist lernt man schnell, dass es nicht wichtig ist von wem eine Idee stammt, sondern was die Idee bewirkt.

Ich reiche schon heute jedem meine Hände, unabhängig von der Farbe der jeweiligen Parteibücher, gemeinsam mit mir diese wunderbare Stadt weiterzuentwickeln. Ich wünsche mir einen fairen und konstruktiven Wahlkampf und einen lebendigen Wettbewerb der Ideen welche Coburg weiterbringen. Respekt habe ich vor allen Kandidatinnen und Kandidaten, die sich um das Amt des Oberbürgermeisters oder für den Stadtrat bemühen. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit und das Ringen um die besten Konzepte.

Wenn es uns gelingt, die besten Ansätze zu vereinen, werden wir gemeinsam erkennen, dass Coburg mehr kann!
Ich bin weder links, noch rechts, weder oben, noch unten, ich bin nicht diagonal und auch nicht Mitte. Aber ich möchte mit ganzem Herzen, mit Leidenschaft, Teamgeist, Fleiß und Disziplin gemeinsam mit euch die Zukunft meiner Heimatstadt, unserer Heimatstadt gestalten.

#GEMEINSAM FÜR COBURG

#GEMEINSAM werden wir eine Stadt erleben, in der Mitsprechen, Mitmachen und Mitentscheiden keine Leerformeln, sondern echte Realität sind.

#GEMEINSAM werden wir beweisen, dass in Coburg Familie und Beruf kein Gegensatz, sondern ein modernes Familienbild widerspiegelt und wir ausreichende KiTa-Plätze genauso anbieten werden, wie intakte und modern ausgestattete Schulen.

#GEMEINSAM werden wir eine Stadt schaffen, in der ausreichend Wohnraum zur Verfügung steht für alle Schichten der Bevölkerung. 

#GEMEINSAM werden wir dafür Sorge tragen, dass unsere Innenstadt lebendig, vielfältig und attraktiv bleibt.

#GEMEINSAM werden wir eine Stadt haben, die sich nicht dafür interessiert, woher jemand kommt, welche Nationalität er besitzt, welche Hautfarbe er trägt oder welcher Religion er angehört, sondern die ehrliche Integration lebt.

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