Was können wir als Kommune tun, um den Herausforderungen des Klimawandels zu begnen?

Damit beschäftigt sich innerhalb unserer Wählergemeinschaft die ARBEITSGEMEINSCHAFT KLIMA. In regelmäßigen Gesprächsrunden werden Maßnamen diskutiert, die auf kommunaler Ebene dazu beitragen können, den CO2-Ausstoß zu verringern und unsere Stadt auf dem Weg zur Klimaneutralität voranzubringen. Was bisher geschieht ist, uns zu wenig und aufgrund mangelnder Zielsetzungen auch nicht erfolgversprechend. Die Position unserer Wählergemeinschaft wird in dem von unserem Mitglied Martina Andrich auf coburg.de/enkeltauglich veröffentlichten Schreiben an Coburgs Klimaschutzbeauftragten Stefan Sauerteig gut zusammegefasst:

„Sehr geehrter Herr Klimaschutzbeauftragter Sauerteig,

renommierte Wissenschaftler sagen völlig zu Recht, dass wir sehr kurzfristig die Emission von CO2 deutlich verringern müssen, dazu trägt aber weder die BSVO noch die FGS in spürbarem Umfang bei.

Leider wurde das 2010 verfasste Klimaschutzkonzept nicht in die Tat umgesetzt, dadurch hat Coburg sehr viel wertvolle Zeit verloren. Nun müssen wir das Tempo drastisch erhöhen und massiv in erneuerbare Energien investieren. Die öffentliche Förderung von Photovoltaik auf allen dazu geeigneten Dachflächen der Stadt, die intensive Unterstützung des emissionsarmen ÖPNV sowie die gezielte Förderung von vorbildlichen Neubauprojekten in Holzbauweise, die Sanierung von Altbauten und das Heizen ohne fossile Brennstoffe sind dringend erforderliche Maßnahmen, die kurzfristig umgesetzt werden müssen, um das Klima tatsächlich zu retten.

Nur dann, wenn Sie sich zu einer innovativen, mutigen und fortschrittlichen Stadtpolitik entscheiden, wird Coburg enkeltauglich werden. Nehmen Sie sich zum Beispiel die Stadt Bottrop als Vorbild. Dort zeigt man, dass es möglich ist, eine Stadt energetisch zukunftstauglich zu machen und die Bürger dabei mit ins Boot zu holen und sie dabei sogar noch profitieren zu lassen, weil Heizkosten deutlich sinken.

Die Präsentationen der Stadt Bottrop sind übrigens öffentlich zugänglich. Ich kann Sie nur bitten, diese intensiv zu studieren. Denn es ist mir eine Herzensangelegenheit, dass meine beiden Enkelkinder ein gutes Leben haben werden. Das erreichen wir aber nur, wenn unsere Stadtpolitik den Mut aufbringt, die großen Aufgaben kurzfristig und tatkräftig anzupacken…“

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